Ammoniten |
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Im Volksglauben haben sie eine wichtige Rolle gespielt. Die Tibetaner nannten sie Götterräder. Im frühen Europa wurden Ammoniten als Schlangensteine verehrt und in der Fränkischen Alb mauerte man Ammoniten als Glücksbringer in Häuserwände ein. Die Bezeichnung Ammonit leitet sich ab vom ägyptischen Gott Amon, dem Sonnengott Re gleichgesetzt (Amon-Re). Geweiht wurde diesem Gott der Widder, mit dessen gedrehten Hörnern der Ammonit eine große Ähnlichkeit hat. Das GehäuseDie Spirale des Ammoniten-Gehäuses gibt das Wachstum des Tieres wieder. Ein erwachsenes Tier kann bis zu 150 Kammern haben. An ihnen und der letzten Kammer, der Wohnkammer, läßt sich das Alter eines Ammoniten bestimmen. Die Kammern des Gehäuses waren mit Gas und Wasser gefüllt. Durch eine Veränderung des Gas-Wasser-Verhältnisses konnte das Tier steigen oder sinken. Die Wände sind mit der Außenschale verwachsen und bilden dort eine Naht, die Lobenlinie, die mitunter sehr verfaltet ist. |
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URI: http://geologieknoten.de/pm/S-A1-25.html
© Petra Marx, Joachim Puppele
Eingerichtet: 10.10.1998
Letzte Änderung: 17.01.2003